Passende Ausbildung

Auswahl der für Sie passenden Coach-Ausbildung

Es gibt eine Vielzahl von Anbietern im Markt und für denjenigen, der sich für eine Coach-Ausbildung interessiert, stellt sich die Frage, welche Kriterien kann er finden, um die für ihn passende Ausbildung zu finden.

Folgende Gedanken sollen Ihnen helfen, in Anlehnung an den inhaltlichen Kriterien des DBVC für Coach-Ausbildungen, den Hinweisen zur Auswahl einer seriösen Coaching-Ausbildung aus dem Rauen Coaching-Index und den Kriterien der ICF an Coach-Ausbildungen, sich Ihren persönlichen Auswahlkriterien zu nähern und Ihnen eine Entscheidung erleichtern bzw. ermöglichen.

Vergleichen Sie grundsätzlich mehrere Ausbildungsangebote, um die für Sie passende Ausbildung zu finden. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, die Ausbilder vorab kennen zu lernen und das Ausbildungskonzept differenziert zu betrachten.

Unterschiedliche Coach-Ausbildungen haben verschiedene Schwerpunkte und basieren auf unterschiedlichen Methoden und Modulen. Prüfen Sie, ob diese zu Ihren Zielen, Anforderungen und zu Ihrem Hintergrund passen oder ob sie sich zumindest sinnvoll ergänzen. Informieren Sie sich daher genau über die Inhalte, Methoden und Elemente der Ausbildung. Professionelle Ausbildungsanbieter verweisen Sie an Mitbewerber, sollte die eigene Ausbildung nicht zu Ihren persönlichen Zielen passen.

Folgende Fragen können Ihnen darüber hinaus helfen, die für Sie geeignete Coach-Ausbildung zu finden:

    • Wird die Ausbildung wenigstens 1 Mal im Jahr durchgeführt?
    • Gibt es ein Informations- und Auswahlgespräch mit den Teilnehmern?
    • Evaluiert der Ausbildungsanbieter regelmäßig die Qualität der Ausbildung? Zum Beispiel durch das Einholen von regelmäßigem Feedback durch die Teilnehmer und durch Dokumentation der Lernfortschritte der Teilnehmer.
    • Ist die Ausbildung durch einen Coaching Berufsverband anerkannt?
    • Wird die Ausbildung von erfahrenen Dozenten und tätigen Coachs durchgeführt?
    • Wie hoch ist die Betreuungsintensität durch die Dozenten? Hier ist eine Spanne von höchstens 8 – 10 Teilnehmern pro Dozent empfehlenswert.
    • Wird die Ausbildung von mindestens einem Dozenten kontinuierlich begleitet?
    • Wie hoch ist der praktische Anteil, der Sie befähigt, bereits am Ende der Ausbildung mit guter Erfahrungsgrundlage tatsächlich als Coach zu arbeiten?
    • Wird während der Ausbildung in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen und Übungsformen gearbeitet?
    • Lernen die Teilnehmer in den praktischen Übungen neben der Coach-Rolle, auch die des Klienten und die eines Beobachters kennen? Dies ermöglicht den Teilnehmern in der Klienten-Rolle die Wirksamkeit von Methoden unmittelbar kennen zu lernen. Die Beobachter-Rolle ermöglicht es, den Coaching-Prozess von außen zu betrachten und diesen so besser reflektieren zu können.
    • Gibt es eine Transferzeit, d.h. Zeit um gelernte Inhalte zu verinnerlichen, zwischen Präsenzblöcken?
    • Gibt es Supervision in den Präsenzblöcken? Supervision dient der Reflexion der Erfahrungen aus der Coaching-Praxis zwischen den Präsenzblöcken. Außerdem bietet sie die Möglichkeit, Coaching-Prozesse zu diskutieren und von anderen zu lernen.
    • Ist die Ausbildung konzipiert für nachhaltiges, erfahrungsorientiertes Lernen?
    • Werden Sie darin unterstützt, sich im professionellen Umfeld zu vernetzen?
    • Wie hoch ist der Zeitaufwand für die Ausbildung?
    • Entspricht der nötige Aufwand (Präsenzzeiten, Literaturstudium, Peergruppen-Arbeit, Hausaufgaben etc.) Ihren zeitlichen Möglichkeiten?
    • Wie positioniert sich der Anbieter? Steht eine methodische Bandbreite im Vordergrund oder hat er sich auf eine Schule festgelegt?

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